Nach den heftigen Regenfällen vom Donnerstagvormittag im Kanton Luzern hat sich die Situation wieder etwas entspannt. Die meisten der über 650 Feuerwehrleute, die im Einsatz standen, konnten die Arbeit bereits beenden.
Wie aus Kübeln goss es am Vormittag in verschieden Gebieten im Kanton. Innert Kürze traten mehrere Bäche über die Ufer und überschwemmten Strassen, Keller und Garagen. Betroffen war vor allem das Luzerner Hinterland sowie das Rot-, Wigger- und Seetal, wie die Luzerner Polizei und das Feuerwehr-Inspektorat mitteilten.
Die Feuerwehren aus über 20 Orten, die mit rund 650 Personen im Einsatz standen, hatten die Situation relativ schnell im Griff, wie Vinzenz Graf, Feuerwehr-Inspektor des Kantons Luzern auf Anfrage sagte. Er wies aber darauf hin, dass für den Nachmittag weitere Regengüsse vorausgesagt worden seien.
Bislang gingen bei der Polizei rund 70 Meldungen ein. Gesperrt war unter anderem das Dorfzentrum von Buttisholz, weil dort der Dorfplatz unter Wasser stand. Unterbrochen waren auch mehrere Verkehrswege.
So war die BLS-Bahnlinie Wolhusen-Langenthal zwischen Willisau LU und Gettnau LU wegen der heftigen Regenfälle während gut zweieinhalb Stunden nicht befahrbar. Die Störung konnte kurz nach 13 Uhr behoben werden.
Quelle: SDA